Sturm - und Schwerwettersegel OSR Kategorie 3

Achtung, die deutsche Übersetzung der OSR (WORLD SAILING OFFSHORE SPECIAL REGULATIONS) ist teilweise nicht ganz sauber oder unvollständig, und zudem veraltet. Auch sind die verschiedenen Punkte nicht den Kategorien zugeordnet. Demnach braucht man für das Baltic 500 keine Sturmfock, aber ein Trysegel und die Schwerwetterfock.

So würden wir das aus dem Englischen übersetzen:

Die Sturmfock darf nicht mehr Fläche haben als 13,5 % des IG²
Die Fläche der Sturmfock ist so zu berechnen: (0,255 x Länge Vorliek x (LPG+2 x Mittelbreite)).
Die Fock muss unabhängig von einer Vorstagsnut gesetzt werden können, also fliegend, mit Stagreitern oder ähnlichem.

IG = Höhe maximales Vorsegeldreick
LPG = der Abstand des Schothorns rechtwinklig zum Vorstag
Mittelbreite = 1/2 Achterliek zum Vorstag kürzeste Strecke

Quellen (Links sihe auch unten)
Deutsch:
https://kreuzer-abteilung.org/vorteile/recht-technik/sicherheit/gesamtausgabe-der-uebersetzung-der/
Englisch:
http://www.sailing.org/documents/offshorespecialregs/index.php


Im Bild ist unser neues Setup für die Schwerwetterfock für die FARR280. Das Kutterstag aus Dyneema ist in Salinghöhe fest, und hat oben ein Fallschloss für das Fall. So brauchen wir unten keinen zusätzlichen Fallstopper und nur ein ganz dünnes Fall. Unten wird das Kutterstag am Vorstagansatzpunkt eingehängt und über den Spanner gespannt, dabei wird das Vorstag entlastet. Die Vorlieksspannung der Stagreiter-Fock wird über den Hals von unten eingestellt. Die Mastbiegung und Vorstagsspannung lässt sich über die Controllstagen genau regulieren, die setzen auch in Höhe der 2. Saling an.
Sobald Wind über 20 Knoten angesagt ist, fahren wir beide Segel angeschlagen auf dem Vorschiff.
Die Fock ist von Elvstrøm aus Epex-Membrane, gerade bei viel Wind darf sich das Profil nicht verändern/nach hinten wandern.

Die englische Fassung der OSR 2019 >>

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