Foto: Marcus Krauß

Thailand - kleine Inseln, großes Glück

"Sawadee kap" - wer in das Land des Lächelns reist, wird erstmal mit einer freundlichkeit Empfangen, die man oft genug vergebens sucht in unseren Breitengraden.
Thailand ist das Asien für Anfänger. Die Menschen sind sehr freundlich, offen und Spaß wird ganz großgeschrieben in diesem Land. Das Reisen selbst ist sehr einfach im Vergleich zu anderen Länder.

Wenn man in Bangkok ankommt reisst einen die Stadt gleich in ihren Bann und der Jetlag wird zur Nebensache. Hier gibt es alles was das Herz begehrt - und noch mehr.
Sicher ist man erstmal begeistert von den günstigen Preisen und der guten Qualität die man bekommt. Saubere Zimmer mit Klimaanlage bekommt man ab 10 Euro, ein gutes Essen im Restaurant ab ca. 3 Euro. Das man hier keinen europäischen Standard anlegen kann, das muß dem Reisenden klar sein. Aber man wird in diesem Land fast nie abgezockt - falls doch, dann ist es kaum der Rede Wert.

Thailand steht für Entspannung und Erholung pur.
Wenn man Bangkok verlassen hat und in Richtung Süden fährt wird das Klima richtig tropisch und an manchen Tagen ist es kaum auszuhalten, 30-35 Grad sind an der Tagesordnung.
Der Süden Thailand`s bietet alles, was man für den perfekten Strandurlaub benötigt. Kokospalmen, weißer Sand, klares Wasser zum Schnorcheln und Orte an denen man einfach Frieden findet. Am besten auf einer der unzähligen kleinen Inseln auf der Seite der Andamanensee.

Man kommt hier sehr gut mit kleinen Fähren und Longtail-Booten an die abgeschiedensten Orte. Oft genug findet man dann seine Unterkunft in einer kleinen Holzhütte für 3 Euro.
Hier gibt es oft nichts außer den Hütten und einem kleinen Restaurant. Irgendwo gibt es dann noch einen Pfad durch den Dschungel in ein kleines Fischerdorf. Das war es dann.
Was macht man also an so einem verlassenen Ort?

Erstmal aufstehen und Kokosmilch mit Bananen zum Frühstück - natürlich am Strand. Dann rollt man sich 2 Meter weiter in Richtung Wasser und überprüft die Temparatur. Die dürfte dann bei 25-26 Grad liegen. Da lässt man sich aber Zeit und diskutiert mit anderen Reisenden erstmal wieviel es wirklich ist. Sollten Amerikaner zugegen sein, wird das ganze noch in Fahrenheit umgerechnet. Eine halbe Stunde später dürfte man dann schon bis zu den Knien im Wasser sein. Im liegen natürlich, man will ja keinen Kreislaufkollaps durch Stresseinwirkung. Dann kann es passieren, dass man von einer kleinen Welle geschnappt wird und ganz in`s Wasser gezogen wird. Dann bleibt nicht anderes als die Maske aufzuziehen und die Flossen über die Füße zu streifen. Die ersten bunten Fische kommen dann schon neugierig angeschwommen und begutachten einen.
Bunt und wunderschön präsentiert sich die Unterwasserwelt in der Andamenensee. Nach drei bis vier Stunden muß man dann mal was essen und geht in`s 10 Meter entfernte Bambus-Restaurant. Hier gibt`s dann frischen Fisch und andere exotische Köstlichkeiten. Tip: Probieren Sie mal Baraccuda, ein toller Fisch zum Essen.

Nach dem Mittagsnickerchen geht es dann mit einem Fischer und seinem Boot raus zum Riff. Hier wird dann wieder geschnochelt ohne Ende.
Gegen 17 Uhr ist dann auch mal wieder gut und man macht sich fertig für den Abend. Das muß man an der Stelle sagen: dunkel wird es so nah am Äquator gegen 19:00 Uhr und der Sonnenuntergang dauert ca. 10 Minuten - nicht länger. Diese 10 Minuten reichen aber aus, um komplett aufgefressen zu werden von den fiesen Moskitos, deren Stiche dann erst nach Monaten verheilen. Also, einschmieren ohne Ende und lange Kleidung anziehen.

Beim Abendessen treffen sich dann alle entspannten Leute unter einem großen Bambusdach und lassen sich das mit viel Liebe zubereitete Mahl schmecken.
Danach werden noch ein paar thailändische Bier getrunken und gegen 22:00 geht das Licht aus. Der Generator wird abgestellt und es ist Feierabend auf der kleinen Insel - wo sich Leguan und Papagei gute Nacht sagen.
Bilder aus Thailand


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